Kunst und Erinnerung à Berlin
Über eine Ausstellung, die Geschichte und Gegenwart auf subtile Weise verbindet.

In Berlin begegnet Erinnerung selten als abgeschlossenes Kapitel. Sie steht im Raum, verändert die Temperatur einer Ausstellung und gibt selbst stillen Werken eine zweite Ebene.
Die gezeigten Arbeiten verbinden Material, Archiv und Gegenwart ohne Pathos. Besonders stark sind jene Momente, in denen ein Objekt nicht erklärt, sondern eine Frage im Raum stehen lässt.
So entsteht eine Ausstellung, die nicht laut sein muss. Ihre Genauigkeit liegt in der Abfolge der Räume, im Abstand zwischen den Arbeiten und in einer Sprache der Zurückhaltung.
Erinnerung wird hier nicht illustriert, sondern räumlich erfahrbar.

